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MOTORCYCLE MUSEUM


Sunbeam S7 de Luxe BJ 1951

Die Geschichte der berühmten Marke „Sunbeam“ nahm ihren Anfang als John Marston im Jahre 1895 begann, sein erstes motorisiertes Fahrzeug – ein Auto – zu entwickeln und dieses dann im Jahre 1899 unter dem Namen Sunbeam auf den Markt brachte.
Das erste Sunbeam-Motorrad produzierte John Marston 1912 und in den Folgejahren folgten zahlreiche weitere erfolgreiche Kraftfahrräder.

Nach dem Tod Marstons (1918) wurde Sunbeam von einem Konsortium übernommen, welches die Produktion der Sunbeam-Motorräder bis zur Übernahme durch die britische A.M.C. (Associated Motor Cycles) im Jahre 1937 sicherstellte.
A.M.C. konstruierte auf Basis der bewährten Sunbeam ein komplett neues Motorradkonzept, welches allerdings aufgrund des mittlerweile ausgebrochenen Weltkriegs nicht realisiert werden konnte, da nun kriegswichtige Güter produziert werden mussten. 1943 sicherte sich B.S.A. die Markenrechte an Sunbeam in der Absicht, nach Kriegsende ein neu konzipiertes Motorrad auf den Markt zu bringen.

Der erfahrene Designer und Motorradbauer Erling Poppe, der bereits seit den 1920ern einige Motorräder entwickelt hatte, wurde von der Abteilung „Buskonstruktion“ bei British Tramways abgeworben und mit der Aufgabe betreut, dieses völlig neue Motorraddesign zu realisieren.

Ideen bekam er hierbei auch von den Lesern eines Motorradmagazins, welches aufgerufen hatte, Ideen für das „Motorrad der Zukunft“ einzusenden – das daraus resultierende Motorrad wurde 1946 mit der Bezeichnung S7 der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Im November 1948 fand die erste Nachkriegs-Motorradmesse statt, im Zuge derer eine deutlich überarbeitete S7 mit wesentlich verbesserten Fahreigenschaften präsentiert wurde – die S7 de Luxe war geboren!

Als die Sunbeam S7 auf den Markt kam, war sie eine der technisch fortschrittlichsten Maschinen der Zeit. Mit ihrem Reihen-Zweizylinder- Vollaluminium-Motor mit obenliegender Nockenwelle, Endantrieb über Kardanwelle, einer gleichmäßigen Leistungsabgabe und vielen anderen technischen Finessen sollte ihr großer Erfolg gewiss sein.
Tatsächlich aber entpuppte sich die S7 als Verkaufsflop und reiht sich unter den am meisten missverstandenen Fahrzeugkonzepten der britischen Motorradindustrie ein. Sie hätte richtig groß werden können, aber möglicherweise war sie ihrer Zeit voraus. Bis 1965 wurden von der S7 ca. 7600 Stück und von der S8 ca. 8500 Exemplare hergestellt – beide erfreuen sich heute einer treuen Fangemeinde.

Top Mountain Crosspoint - Motorcycle Museum
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